JOHANNES GEES




*1960, lebt und arbeitet in Zürich, wo er Ethnologie und Geschichte studiert hat.
Im Schaffen von Johannes Gees nimmt die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Themen einen wichtigen Platz ein. In seiner Laserprojektion „My God is a Good God“ (2007) bringt er mit grünem Laser Gottesvorstellungen zum Leuchten. Die im Aussenraum projizierten kurzen Sätze befragen nicht nur unsere Vorstellungen und Projektionen, sondern auch die Rolle institutioneller Religion im öffentlichen Raum – oder im Kunstraum? Johannes Gees wurde für Schmuck Inc. ausgewählt, da seine Arbeit gesellschaftliche Realitäten reflektiert, dabei aber nie im Deskriptiven stehen bleibt. Sein Beitrag zur Ausstellung ist im Sinne einer Analyse bestehender Strukturen zu verstehen, der disparate Beobachtungen zusammenbringt und überraschende Bezüge herstellt, die uns unsere Welt anders sehen lassen.
www.johannesgees.com




Ästhetische Konstruktionen
Zur Zeit befasst sich Johannes Gees mit gesellschaftlichen Sehgewohnheiten und dem damit einhergehenden Wandel in der Wahrnehmung von Bildern. Wie ein bestimmtes Bild verstanden wird, unterliegt diversen sozialen Konventionen – neben weiteren relevanten Faktoren können Zeitgeist und Modeströmungen einen ebenso grossen Einfluss wie Überdruss und Abstumpfung auf die Reaktionen haben, die ein Bild auslöst. Zwei unterschiedliche Werkkomplexe thematisieren diese Überlegungen.






Rug, 2009 


Owl, 2009 

Laserprojektion
Drown, 2007: Laserprojektion

im Kunsthaus Zürich
Salat #2, 2008: im Kunsthaus Zürich