MIRKO BASELGIA
will Baselgia in einem immer noch andauernden Prozess sein eigenes
Frühwerk in einen künstlichen Diamanten transformieren. Er
bedient sich alchemistischer Rituale ebenso wie modernster Technik,
um aus „ungenügenden" Arbeiten ein Symbol höchster Reinheit und
Kostbarkeit zu destillieren. Zugleich entspricht die materielle
Verwandlung einem Weg zur Selbsterkenntnis und intensive
Auseinandersetzung mit dem eigenen Schaffen – ein Anspruch,
den auch das R&D teilt.
Für Schmuck Inc. erarbeitet Baselgia ein gemeinsames Projekt mit der
Künstlerin Asia Andrzejka Amorin; beide besuchen die ZHdK.
www.baselgia.com/phoenixpress4.pdf
Jungfrauenbild
"Asia Andrzejka Amorin und Mirko Baselgia suchen für ihre Ausstellung bei Schmuck Inc. Jungfrauen, welche ein Hymen haben und dieses zur Verfügung stellen. Das daraus entstehende Schmuckstück (bis zwei quadratkaratcentimenter) ist weltweit, in vielen Kulturen, eine begehrte Trophäe und eine gesellschaftlich wertgeladene Projektionsfläche. Das Jungfrauenbild wird für die Dauer der Ausstellung von Frauen zu erstehen sein. Preis: 11'000.-".

Hymen, 2008
